Die Hauptuntersuchung

Die Hauptuntersuchung

Was ist die Hauptuntersuchung?

Die Hauptuntersuchung (HU) ist eine vom Gesetzgeber vorgeschriebene Untersuchung, der sich Autos alle zwei Jahre unterziehen müssen. Einzige Ausnahme dieser Regel sind Neuwagen, bei denen die erste Prüfung erst im dritten Nutzungsjahr anfällt. Umgangssprachlich wird im Zusammenhang mit der Hauptuntersuchung fällt häufig auch der Begriff „TÜV“

 

Was ist der TÜV?

Die Abkürzung TÜV steht für den Technischen Überwachungsverein, eine der größten Prüfungsorganisationen für die Hauptuntersuchung von Personenkraftfahrzeugen (Pkw).

Zielsetzung des TÜV und dessen Mitgliedsunternehmen ist die Wahrung der gesetzlichen Sicherheitsbestimmungen. Entgegen der weit verbreiteten Annahme, dass der TÜV die einzige zugelassene Prüforganisation in Deutschland ist, gibt es derzeit noch weitere Institute und Organisationen, die Ihrem Fahrzeug die begehrte Plakette ausstellen dürfen. Zu diesen zählen zum Beispiel die KÜS (Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Kfz-Sachverständiger), die DEKRA (Deutscher Kraftfahrzeug-Überwachungsverein) und die GTÜ (Gesellschaft für Technische Überwachung)

 

Was kostet mich die Hauptuntersuchung?

Je nach Standort und Prüforganisation können die Kosten für die Hauptuntersuchung unterschiedlich ausfallen. Je nachdem, ob im Rahmen dieser Hauptuntersuchung auch direkt die Abgasuntersuchung durchgeführt wird, können die Kosten noch weiter abweichen. Möchte man sich diese Zusatzkosten ersparen, kann die Abgasuntersuchung auch bereits im Voraus von Werkstätten mit den erforderlichen Abgasmessgeräten durchführen lassen. Dabei gilt es jedoch zu beachten, dass zwischen der Hauptuntersuchung und der Abgasuntersuchung maximal zwei Monate liegen dürfen (monatsgenaue Rechnung). In der Regel beginnen die Preise für eine Hauptuntersuchung bei ca. 65€ und im Falle einer zusätzlichen Abgasuntersuchung sollte mit Zusatzkosten von ca. 25€ gerechnet werden.

 

Was wird bei einer Hauptuntersuchung geprüft?

Mit jeder neuen Hauptuntersuchung stellt sich auch bei den Autofahrer immer wieder ein unruhiges Gefühl ein. Besonders betroffen sind davon die Fahrer und Fahrerinnen älterer, gebrauchter Fahrzeuge. Eine Verzögerung der unausweichlichen Untersuchung ist jedoch trotz des unguten Gefühls nicht zu empfehlen, schließlich drohen bei Nichteinhaltung der Frist unangenehme Bußgelder. Um Ihnen ein bisschen Erleichterung im Umgang mit dem notwendigen Übel zu verschaffen, können Sie sich in der nachfolgenden Liste über die wichtigsten Abschnitte der Hauptuntersuchung informieren:

  1. Der Prüfer führt eine äußere Sichtkontrolle durch, bei der festgestellt werden soll, ob Scheinwerfer gesplittert oder Windschutzschiebe und Außenspiegel Risse oder Beschädigungen aufweisen
  2. Im zweiten Schritt befasst sich der Prüfer mit der Profiltiefe der Reifen und den wirft einen Blick auf die gesetzliche Pflichtausstattung, wie Verbandskasten, Sicherheitsweste und Warndreieck.
  3. Bei der Inspektion der Motorhaube wird der Sitz der Batterie und der Zustand der Bremsflüssigkeit geprüft.
  4. Wurden individuelle Veränderungen am Wagen vorgenommen, sollten Sie für alle Teile die nötigen Teilegutachten (ABE) vorweisen können.
  5. Seit 20112 folgt nur die Probefahrt des Fahrzeugs durch den Prüfer, um Airbags, ABS und ESP zu überprüfen und auf einen möglichen Defekt der Stoßdämpfer aufmerksam zu werden.
  6. Anschließend erfolgt ein Test der Bremsanlage, durch den festgestellt wird, ob alle Bremsen die Ränder angemessen und gleichmäßig verzögern.
  7. Nach Abschluss dieser Test wird das Fahrzeug mit der Hebebühne noch mal ausführlich von unten unter die Lupe genommen. Geprüft werden u.a. die Bremsbelege, Flüssigkeitsverlust, Dichtungen und die Radaufhängungen
  8. Abgeschlossen wir die Untersuchung durch den Lichttest, für dessen bestehen jede Leuchte (auch die Nummernschildbeleuchtung) funktionieren muss.

Hat Ihr Fahrzeug diese Schritte erfolgreich durchlaufen und die Fahrgestell-Nummer stimmt mit Ihren Fahrzeugpapieren überein, bekommen Sie eine Plakette zugeteilt. Bei Beanstandungen muss das betroffene Fahrzeug innerhalb von vier Wochen erneut zur Untersuchung.

 

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